Dienstag, 26. August 2014

Fügen mit der Oberfräse

Wer kennt nicht das Problem mit dem Fügen zweier Bretter, Sägerauh passen die Bretter nicht sauber zusammen.





Eine Möglichkeit wäre eine Abrichthobelmaschine. Die ist in meiner kleinen Werkstatt aus Platzgründen nicht möglich.
Eine weitere Lösung wäre das Hobeln mit dem Handhobel, den habe ich zwar aber warum umständlich wenn es auch einfacher geht?
Mein Vorgehen ist wie folgt:
Ich arbeite mit dem BOSCH System-Zubehör FSN OFA 32 KIT 800, welches selbst bei langen Brettern sehr gute Dienste leistet.


Das Ergebnis dieser Methode kann sich absolut sehen lassen.




Perfekt auf der ganzen Brettlänge! 
Im Anschluss kann die andere Seite des Brettes bequem in meinem Dickenhobel gehobelt werden. Beim späteren verleimen der Bretter entsteht absolut kein Spalt.


Kommentare:

  1. Gute Methode! Welchen Fräser verwendest Du denn?

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    1. Hallo Alex,

      das ist ein 8mm Vollhartmetall-Schaftfräser, (K10/K20), 3 Schneiden, Typ N, extra lang, 30°, Schaft HA, blank.
      Der bleibt lange scharf, ist aber mit gut 70,-€ nicht ganz billig.

      Gruß Bastian

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  2. Hallo Bastian,
    gute Methode. Bist mit dem OFA Set immer noch zu frieden. Möchte mir auch eins holen.
    Das von Festool finde ich auch gut aber der Preis ist mir zu viel.

    Gruß Patrick

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    1. Hallo Patrick,

      ja ich bin nach wie vor noch sehr zufrieden mit dem Bosch-System, da ist viel mit machbar! Demnächst werde ich das Lochsystem mal testen.
      Das Festool-System ist bestimmt auch gut, aber ist gut 100€ teurer. Mit dem OFA 32 KIT 800 machst auf jeden Fall nichts falsch.

      Gruß Bastian

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  3. Hey Patrick, vielen Dank für diese Anleitung - ich beschäftige mich seit geraumer Zeit auch mit Oberfräsen und finde, dass du deine Methode echt gut dokumentiert hast!

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